Fred Owusu auf der Bühne mit Feuerwerk
ORF.at/Lukas Krummholz
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Sendung neun

Vier „Starmaniacs“ mit Feuer im Finale

Sechsmal „Shape of You“, sechs große Popnummern, ein Stargast: Vor dem großen Finale haben die „Starmaniacs“ am Freitagabend noch einmal für zahlreiche Höhepunkte gesorgt. Jury und Publikum machten sie die Entscheidung schwer, denn in der letzten Show ist nur noch Platz für vier Kandidatinnen und Kandidaten. Jetzt stehen die Finalisten fest – die letzten vier müssen nächsten Freitag um den Sieg bei „Starmania“ singen.

Die achte Show wartete einmal mehr mit Neuerungen für die „Starmaniacs“ auf. Die letzten sechs mussten gleich zweimal auftreten: einmal mit einem eigenen Song und einmal mit „Shape of You“ von Ed Sheeran. Die entsprechend betitelte „Ed-Sheeran-Challenge“ hatte das Ziel, die Facetten der Finalanwärter zu zeigen – jeweils mit ihrer eigenen Version des Pophits.

Und diesmal fiel auch dem Publikum eine gewichtigere Rolle zu. Per Televoting wurden drei der vier Finalisten bestimmt. Nur ein einziges Mal konnte die Jury rettend eingreifen und damit den Traum vom Finale für einen „Starmaniac“ am Leben halten.

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Anna Buchegger
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Anna Buchegger (22) sang „Back To Black“ von Amy Winehouse
Anna Buchegger
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Jurorin Ina Regen war von Annas Auftritt überrascht: „Keine Ahnung, wie du das machst. Verrückt – im positiven Sinne.“
Fred Owusu
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Fred Owusu (24) sang „Shape Of You“ von Ed Sheeran in der Originalversion
Fred Owusu
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Besser als das Original? Fred hat sich für seinen Auftritt an die ursprüngliche Ed-Sheeran-Variante gehalten – mit Erfolg: „Mir hat das sehr gut gefallen, es zeigt auch, wie vielseitig du bist“, lobte Ina Regen.
Laura Kožul
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Laura Kožul (16) sang „I’m Not The Only One“ von Sam Smith
Laura Kožul
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Selbstbewusstsein ist ein großes Thema für die Schülerin. Tim Bendzko: „Du kannst die Gewissheit haben, dass das, was du machst, gut ist."
Anna Heimrath
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Anna Heimrath (24) sang „Shape Of You“ von Ed Sheeran als Power-Ballade
Anna Heimrath
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Für „Poetin“ Anna ist der Song ein Heimspiel, hier konnte sie ihre Qualitäten voll ausspielen. Fiva gefiel das: „Ich bin sehr glücklich, dass du hier bist. Du machst jeden Song zu deinem, das ist fantastisch.“
Vanessa Dulhofer
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Vanessa Dulhofer (16) sang „No Roots“ von Alice Merton
Vanessa Dulhofer
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Mit ihrer Performance zeigte Vanessa eine neue Seite. Die Jury fand Gefallen, doch Ina übte auch konstruktive Kritik: „Ich habe das Widersprüchliche vermisst.“
Tobias Hirsch
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Tobias Hirsch (19) sang „Shape Of You“ von Ed Sheeran in einer Unplugged-Version
Tobias Hirsch
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Tobias „unplugged": Damit konnte er wohl nicht nur bei der Jury punkten. „Perfekt ausgesucht, perfekt bekommen, perfekt gesungen“, so Fivas Urteil.
„Starmania 21“, Live aus dem ORF-Zentrum: Sechs KandidatInnen stehen kurz vor ihrem großen Ziel, dem Einzug ins Finale von Starmania 21. Aber zuvor müssen sie noch jeweils zwei Songs performen und Publikum und Jury von ihrem Können überzeugen.Im Bild: Vincent Bueno.  SENDUNG: ORF eins – FR – 30.04.2021 – 20:15 UHR. – Veroeffentlichung fuer Pressezwecke honorarfrei ausschliesslich im Zusammenhang mit oben genannter Sendung oder Veranstaltung des ORF bei Urhebernennung.  Foto: ORF/Hans Leitner.  Anderweitige Verwendung honorarpflichtig und nur nach schriftlicher Genehmigung der ORF-Fotoredaktion.  Copyright: ORF, Wuerzburggasse 30, A-1136 Wien, Tel. +43-(0)1-87878-13606
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Premiere im heimischen Fernsehen: Vincent Bueno sang seinen ESC-Song „Amen“
„Starmania 21“, Live aus dem ORF-Zentrum: Sechs KandidatInnen stehen kurz vor ihrem großen Ziel, dem Einzug ins Finale von Starmania 21. Aber zuvor müssen sie noch jeweils zwei Songs performen und Publikum und Jury von ihrem Können überzeugen.Im Bild: Vincent Bueno.  SENDUNG: ORF eins – FR – 30.04.2021 – 20:15 UHR. – Veroeffentlichung fuer Pressezwecke honorarfrei ausschliesslich im Zusammenhang mit oben genannter Sendung oder Veranstaltung des ORF bei Urhebernennung.  Foto: ORF/Hans Leitner.  Anderweitige Verwendung honorarpflichtig und nur nach schriftlicher Genehmigung der ORF-Fotoredaktion.  Copyright: ORF, Wuerzburggasse 30, A-1136 Wien, Tel. +43-(0)1-87878-13606
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Am 20. Mai wird er damit in Rotterdam antreten
Fred Owusu
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Fred Owusu (24) sang „Uptown Funk“ von Bruno Mars
Fred Owusu
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Eine Nummer, die praktisch „Fred!“ schrie: Der Steirer brachte den Song mit gewohnter Leichtigkeit auf die Bühne. Die Jury lobte den Auftritt entsprechend und auch dem TV-Publikum gefiel es: Fred ist im Finale.
Laura Kožul
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Laura Kozul (16) sang „Shape Of You“ von Ed Sheeran in einer Dance-Version
Laura Kožul
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Mit der Dance-Version sorgte die 16-Jährige für gute Stimmung, auch bei der Jury. „Du bist stilistisch so wandelbar, i pack es eigentlich überhaupt ned“, so eine begeisterte Ina. Das Voting fiel jedoch nicht zugunsten von Laura aus.
Anna Heimrath
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Anna Heimrath (24) sang „Set Fire To The Rain“ von Adele
Anna Heimrath
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Ein Feuer entzündete Anna mit ihrem Adele-Song auch in der Jury: "Bei dir hatte der Song so eine Leichtigkeit“, sagte Tim Bendzko. Für das Finale reicht es schlussendlich aber nicht.
Vanessa Dulhofer
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Vanessa Dulhofer (16) sang „Shape Of You“ von Ed Sheeran als Piano-Ballade
Vanessa Dulhofer
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„Du bleibst bei dir und das ist so eine hohe Kunst, bei sich zu bleiben – auf so einer großen Bühne. Ich hab den allergrößten Respekt vor dir“, fand Fiva ganz offensichtlich Gefallen an Vanessas Auftritt. Das Publikum auch: „Nessi“ ist im Finale.
Tobias Hirsch
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Tobias Hirsch (19) sang „Feeling Good“ von Michael Bublé
Tobias Hirsch
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Allen Grund, sich gut zu fühlen, hatte Tobias nach seinem Auftritt: „Ein sehr schwieriger Song, das hast du sensationell gemeistert", bewertete Tim Bendzko anschließend. Die Stimmen der Zuschauer reichten direkt für den Finaleinzug.
Anna Buchegger
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Anna Buchegger sang „Shape Of You“ von Ed Sheeran in einer Rock-Version
Anna Buchegger
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„Hut ab, dass du das durchgepowert hast, das war sehr spannend!“, so Tim Bendzko zu Annas Auftritt. Für sie reichte es – das Publikum wählte sie ins Finale.

„Shape of You“ und andere Songs wechseln sich ab

Die „Ed-Sheeran-Challenge“ bildete gleich den Auftakt für die neunte Show: Fred durfte als erster „Shape of You“ performen – und zur Einstimmung hielt er sich an das Original. Mit seiner mittlerweile gewohnt lässigen Art brachte der Steirer den Popkracher auf die Bühne. Jurorin Ina Regen zeigte sich von seiner Vielseitigkeit begeistert, Fiva übte aber auch Kritik: „Ich befürchte, bei dem hundertprozentigen Niveau geht dir gerade ein bisschen die Energie aus.“

Fred Owusu singt „Shape Of You“ von Ed Sheeran

Die legte sich aber nach Freds zweitem Auftritt: „Uptown Funk“ passte für ihn wie angegossen. Tim Bendzko bemerkte entsprechend auch, dass Freds Energie „jetzt wieder da“ sei, und auch Fiva gestand ein: „Wischen wir alles weg, was ich vorhin gesagt habe. Diese Soul-Funk-Nummern sind genau dein’s. Die lebst du, die tanzt du.“

„Was du machst ist eine Sensation“

Laura Kožul sang zuerst ihren anderen Song – statt Ed Sheeran setzte sie auf „I’m Not the Only One“ von Sam Smith. Tim Bendzko vermisste bei der 16-Jährigen das Selbstvertrauen: „Ich hab ein bisschen das Gefühl gehabt, dass du selber denkst, hoffentlich ist das gut. Das, was du machst, ist eine Sensation, und wenn du das quasi von innen heraus spürst, wirst du es auch ausstrahlen.“

Laura Kozul singt „I’m Not the Only One“ von Sam Smith

„Shape of You“ gab Laura unterdessen in einer Dance-Version zum Besten. Ina Regen zeigte sich von der Vielseitigkeit der Schülerin beeindruckt: „Stilistisch bist du so wandelbar, das pack ich eigentlich überhaupt nicht.“

Feuer auf der Bühne und in den Kandidaten

Anna Heimrath startete mit „Shape of You“ – diesmal als Powerballade und damit kaum wiederzuerkennen. Auch davon war die Jury angetan: „Poesie“ nannte es Ina Regen, Fiva freute sich schon auf Konzerte der Steirerin.

Anna Heimrath singt „Shape Of You“ von Ed Sheeran

Für ihre zweite Nummer wagte sich Anna an einen besonders herausfordernden Song – „Set Fire to The Rain“ von Adele. Feuer war heute überhaupt das bestimmende Thema, auch mit entsprechender Pyrotechnik auf der Bühne, entzündet hat sie mit ihrem Auftritt jedenfalls auch Tim Bendzko, der ihr Leichtigkeit attestierte: „Du hast deine Kunst wieder darüber gemacht und hast sie abgefackelt.“

Vanessa schlägt Wurzeln

Vanessa machte den Anfang mit „Roots“ von Alice Merton. Ina Regen war davon aber nicht so angetan wie bei den letzten Auftritten – sie vermisste bei „Nessis“ Auftritt den „dramaturgischen Bogen“.

Vanessa Dulhofer singt „No Roots“ von Alice Merton

Mehr Lob gab es für ihre „Shape of You“-Version – die Balladenvariante lag ihr ganz offensichtlich mehr. Fiva zeigte sich vor allem von ihrer Authentizität begeistert: „Du bleibst halt bei dir, und das ist so eine hohe Kunst, bei sich zu bleiben – auf so einer großen Bühne.“

Kampf um die beste „Shape of You“-Version

Ein Abend für Ed-Sheeran-Fans: Auch Tobias machte bei der „Challenge“ mit und gab eine „Unplugged“-Version von „Shape of You“ zum Besten. Bei der Jury hatte er damit Erfolg: „Eine Version, die dir wie auf dem Leib geschneidert war“, sagte etwa Tim Bendzko danach.

Tobias Hirsch singt „Feeling Good“ von Michael Bublé

Als zweite Nummer sang Tobias dann „Feeling Good“ – keine leichte Wahl, wie Tim Bendzko auch beim zweiten Song sagte. „Es ist ein sehr schwerer Song. Gegen so eine riesige Big Band anzusingen, das muss man mal machen. Das hast du sensationell gemacht.“

Anna Buchegger überzeugt mit Amy Winehouse

Anna Buchegger, eine von zwei Annas der vorletzten Runde, wurde schon als Messstab der Jury betitelt und konnte auch diesmal ganz offensichtlich mithalten. Mit „Back to Black“ von Amy Winehouse überzeugte die Salzburgerin: „Ich hab nie das Gefühl, du imitierst etwas, sondern du lässt dich immer nur inspirieren und machst daraus deine ganz eigene Kunst“, so Ina Regen.

Anna Buchegger singt „Back to Black“ von Amy Winehouse

Und ja, auch die zweite Anna sang Ed Sheeran, um die Challenge abzuschließen – in einer Rockversion und damit dem lautesten Song des Abends. „Wahnsinnig überraschend, was du da abgezogen hast. Und trotzdem bleibt immer Anna Buchegger. Keine Ahnung, wie du das machst. Verrückt – im positiven Sinne“, so Ina Regen bei ihrem zweiten Auftritt.

Zittern bei den Ergebnisröhren

Einen Gastauftritt gab es auch – und auch diesmal mit Feuer: Eurovision-Song-Contest-Teilnehmer Vincent Bueno präsentierte seinen Song „Amen“, der am 20. Mai in Rotterdam um den Aufstieg ins Song-Contest-Finale zittern muss.

Song-Contest-Teilnehmer Vincent Bueno singt „Amen“

Doch davor waren die „Starmaniacs“ an der Reihe: Diesmal musste das Publikum drei Kandidatinnen und Kandidaten für das Finale wählen – das Ergebnis steckte wie immer in den Ergebnisröhren, Moderatorin Arabella sorgte für ein paar bange Momente. Erst konnte sich so Anna Buchegger, dann Tobias und dann Vanessa durchsetzen.

Damit mussten aber auch Laura, Anna Heimrath und Fred um den Aufstieg zittern – und waren auf die Gunst der Jury angewiesen. Letztendlich machte Fred das Rennen, der als letzter Kandidat seinen Finalplatz sicherte.

Jetzt kommt das große Finale

Damit steht dem großen Finale von „Starmania“ nichts mehr im Weg: Kommenden Freitag werden also Anna Buchegger, Tobias, Vanessa und Fred darum singen, wer die Neuauflage der ORF-Castingshow gewinnt. Entscheiden wird diesmal ganz alleine das Publikum: Wie gehabt wird per Televoting, also per SMS und Telefon, abgestimmt.

Die Finalisten nach ihrer großen Show

Nach der vorletzten Show können die „Starmaniacs“ ihr Glück über den Aufstieg ins Finale kaum fassen

Auch im großen „Starmania“-Finale warten aber noch einige Herausforderungen auf die letzten vier: Insgesamt werden die Finalisten nämlich vier Songs performen, darunter ein Gruppensong und ein Song, den sie überhaupt ganz frei wählen dürfen, auch Eigenkompositionen sind erlaubt. Spannung ist also garantiert – am Ende des Abends steht dann fest, wer von den ursprünglich 1.700 Bewerbern als großer Sieger oder Siegerin aus „Starmania“ hervorgeht.