Silhouette einer Sängerin auf der Starmania21-Bühne
ORF.at/Christian Öser
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Fünfte Show

Erstes Halbfinale ließ Favoriten zittern

Das erste „Starmania“-Halbfinale war ein Abend starker Performances, einiger Tränen – und von viel Spannung: Denn nicht alle großen Favoritinnen und Favoriten der Qualifikation konnten die Jury auf den ersten Anhieb überzeugen. Statt „Star“-Tickets färbte sich die Bühne vor allem grün und machte damit die Verlesung der Ergebnisröhren zum dramatischen Höhepunkt des Abends.

„Ihr werdet heute im entscheidenden Moment über euch hinauswachsen“, sagte Arabella und gab damit schon zu Beginn die Erwartungshaltung für das erste Halbfinale vor. Nicht zuletzt waren acht „Star“-Ticket-Gewinner aus der Qualifikation diesmal auf der Bühne zu sehen – doch im Gegensatz zu den letzten Shows färbte sich die Bühne diesmal fast ausschließlich grün.

Dabei hätte einmal mehr der erste Song Motto für die restliche Sendung werden können: Die Kärntnerin Stephanie Madrian sang die Song-Contest-Nummer „Euphoria“ – „Sehr professionell. Die Stimme ist fantastisch“, so Jurorin Fiva. Zwar reichte ihre Performance damit für ein „Weiter“, doch die besungene Euphorie blieb zuerst aus.

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Stephanie Madrian
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Stephanie Madrian (22) sang „Euphoria“ von Loreen
Stephanie Madrian
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Fiva fand Stephanies Stimme zwar „fantastisch“, hätte sich aber gewünscht, dass die Kärntnerin einmal etwas anderes als Balladen zeigt. Für den Einzug in die Finalshows reichte es für Stephanie nicht.
Adrian Haslwanter
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Adrian Haslwanter (27) sang „Raindrops Keep Fallin’ On My Head“ von B.J. Thomas
Adrian Haslwanter
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Dass er „stimmlich viel aufm Kaschtn“ hat, wollte der Tiroler Adrian mit seinem Auftritt beweisen. Der Jury hat es gefallen: „Deine Stimme ist sehr weich, sehr warm und besonders.“ Vergeben wurde vorerst ein „Weiter“. Bei der Endentscheidung ging Adrian jedoch leer aus.
Johannes Pietsch
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Johannes Pietsch (19) sang „Stone Cold“ von Demi Lovato
Johannes Pietsch
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Keineswegs eisig, vielmehr feurig war die Meinung der Jury zu Johannes‘ Interpretation. „Es hat mich – wie auch letztes Mal – sehr begeistert“, lobte Ina Regen. Mit Johannes gibt es ein Wiedersehen im Finale.
Vanessa Dulhofer
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Vanessa Dulhofer (16 ) sang „If I Were a Boy“ von Beyoncé
Vanessa Dulhofer
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Vanessas gefühlvolle Interpretation überzeugte die Jury. „Von mir aus hätte es auch weiß sein können“, schwärmte Tim Bendzko und hätte der 16-Jährigen ein „Star“-Ticket gegönnt. Doch auch mit dem „Weiter“ der Jury schaffte Vanessa den Sprung ins Finale.
Selina-Maria Edbauer
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Selina-Maria Edbauer (22) sang „When Love Takes Over“ von David Guetta feat. Kelly Rowland
Selina-Maria Edbauer
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Selina-Maria „kontrollierte“ mit ihrer Popnummer zu 100 Prozent ihre Stimme und erhielt seitens der Jury vorerst grünes Licht. Für den Einzug in die Finalshows reichte es dann jedoch nicht.
Noah Küng
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Noah Küng (20) sang „Wenn sie tanzt“ von Max Giesinger
Noah Küng
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Die Jury fand den Auftritt des 20-jährigen Studenten gesanglich gelungen, vom Tanzstil zeigte sich Tim nicht so überzeugt. Für Noah war es der letzte „Starmania“-Auftritt, er schaffte den Einzug in die Finalshows nicht.
Julia Novohradsky
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Julia Novohradsky (19) sang „I Kissed A Girl“ von Katy Perry
Julia Novohradsky
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Katy Perrys Song war nicht Julias beste Songwahl, die Bühne wurde in das gefürchtete Rot getaucht. Die Jury war von ihrem Auftritt gar nicht angetan. „Die Töne haben manchmal gar nicht gestimmt, du strahlst aber trotzdem“, tröstete Fiva zum Abschied.
Philip Piller
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Philip Piller (25) sang „Scherbenmeer“ von Christina Stürmer
Philip Piller
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Philip berührte die Jury mit seinem Auftritt tief. „Werd ja nicht normal“, outete sich Ina Regen als Fan von Philip, mit dem es ein Wiedersehen in den Finalshows gibt.
Julia Wastian
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Julia Wastian (18) sang „Angel“ von Sara McLachlan
Julia Wastian
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Taschentücher waren gezückt bei Julias Auftritt. Die Jury war angetan: „Ich liebe dein dunkles, tiefes Timbre.“ Freudentränen gab es dann auch bei der Endentscheidung, denn Julia kam in die Finalshows.
Anna Heimrath
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Anna Heimrath (24) sang „Arcade“ von Duncan Laurence
Anna Heimrath
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Von Annas Songwahl war die Jury zwar nicht begeistert, aber sie fanden die 24-jährige Steirerin trotzdem toll. „Du bist einfach ein Star“, schwärmte Fiva und auch für den Einzug in die Finalshows reichte es.
Fred Owusu
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Fred Owusu (24) sang „Sunny“ von Marvin Gaye
„Starmania 21“, „Probe.“ Live aus dem ORF-Zentrum: Arabella Kiesbauer eröffnet die erste Runde der Semifinalshows von Starmania 21. 
16 Kandidaten haben sich dafür qualifiziert und stehen heute zum zweiten Mal auf der Bühne um die Jury von ihren gesanglichen Qualitäten zu überzeugen.Im Bild: Fred Owusu.  SENDUNG: ORF eins – FR – 26.03.2021 – 20:15 UHR. – Veroeffentlichung fuer Pressezwecke honorarfrei ausschliesslich im Zusammenhang mit oben genannter Sendung oder Veranstaltung des ORF bei Urhebernennung.  Foto: ORF/Hans Leitner.  Anderweitige Verwendung honorarpflichtig und nur nach schriftlicher Genehmigung der ORF-Fotoredaktion.  Copyright: ORF, Wuerzburggasse 30, A-1136 Wien, Tel. +43-(0)1-87878-13606
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„Sunny“ hieß nicht nur der Song, auch die Jury fühlte sich angesichts Freds Stimme erleuchtet. „Österreich hat auf dich gewartet", sagte Fiva. Das erste „Star“-Ticket des Abends und das zweite für Fred.
Corinna Koder
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Corinna Koder (24) sang „Dance Monkey“ von Tones and I
Corinna Koder
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Für die 24-jährige Wienerin leuchtete es nach ihrem Auftritt grün. „Du weißt, wie man mit der ganzen Bühne umgehen muss“, so Tim. Die Finalshows werden jedoch ohne Corinna stattfinden.
David Mannhart
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Noah Küng (20) sang „Wenn sie tanzt“ von Max Giesinger
David Mannhart
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In Davids Song geht es um ein Beziehungsende, ein Ende bei „Starmania“ ist aber noch lange nicht in Sicht, der Jury gefiel’s. „Es war einfach geil, wie du es gesungen hast“, zeigte sich Fiva begeistert. „Star“-Ticket und somit Einzug in die Finalshows für David.
Damion Lee
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Damion Lee (34) sang „Rude“ von MAGIC!
Damion Lee
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Damions Version von „Rude“ fand bei der Jury nicht den erhofften Anklang. "Du bist sausympathisch, aber der Ragga-Part hat leider nicht gestimmt“, urteilte Fiva. STOPP für den 34-jährigen Musiker.
Allegra Tinnefeld
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Allegra Tinnefeld (15) sang „Somebody To Love“ von Queen
Allegra Tinnefeld
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Direkt in die Finalshows ging es für die 15-jährige Allegra, sie hat bereits den zweiten Stern in ihrer Sammlung. Mit ihrem Auftritt verzückte sie die Jury.
Sebastian Mucha
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Sebastian Mucha (24) sang „Viva La Vida“ von Coldplay
Sebastian Mucha
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„Deine Stimme finde ich einfach Wahnsinn, an deiner Performance musst du noch arbeiten“, so Tim. Für den 24-jährigen Polizisten hieß es zwar vorerst weiter, bei den Ergebnisröhren war Sebastians Name dann aber nicht dabei.
Arabella Kiesbauer
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Arabella Kiesbauer führte wieder durch die Sendung, atemberaubendes Outfit inklusive

Nur Grün im ersten Anlauf für Johannes und Vanessa

Auch der in der Qualfikation durch seine „Chandelier“-Interpretation mit Countertenor-Anstrich aufgefallene Johannes Pietsch konnte diesmal die Jury nicht auf den ersten Anhieb überzeugen. Kopfstimme allein reichte der Jury nicht mehr: „Du hast dasselbe Kunststück wie beim letzten Mal aufgeführt, und das ist gleichzeitig auch meine Aufforderung an dich: Überrasche mich beim nächsten Mal“, forderte Ina Regen.

Für viel Begeisterung in der Qualifikation sorgte auch die erst 16-jährige Vanessa Dulhofer – nach einem Sarah-Connor-Song wagte sie sich diesmal an Beyonce und überraschte mit dieser Wahl wohl nicht nur die Jury. „Aus diesem Song einen ‚Vanessa-Song‘ zu machen, ist so sauschwer, und du hast das so stark gemacht“, urteilte anschließend Fiva, auch Tim Bendzko war begeistert: „Du hast zwei Zeilen gesungen, und sofort war ich wieder hin und weg.“

Emotional war unterdessen der Auftritt von Philip Piller: Nach dem „Star“-Ticket in der Qualifikation entschied er sich diesmal für einen Song von Christina Stürmer. Seine „Scherbenmeer“-Interpretation und seine persönliche Verbindug zu dem Song sorgte nach dem Auftritt wohl nicht nur bei ihm selbst für feuchte Augen. Dennoch: Das erste „Star“-Ticket des Abends ging an jemand anderen.

„Sunny“ macht Fred zum ersten Star des Abends

Nach zehn Auftritten – nur für Julia Novohradsky gab es ein „Stopp“, der Rest war zu diesem Zeitpunkt „weiter“ – sorgte dann aber Fred Owusu für den ersten richtigen Showhöhepunkt. „Sunny“, die viel gecoverte Gute-Laune-Nummer, stach am Abend des ersten Halbfinales positiv heraus. Mit einer gewissen Leichtigkeit brachte er Michael-Jackson-Tanzmoves auf die Bühne und traf dabei auch den richtigen Ton. Die Bühne färbte sich weiß – „Österreich hat auf dich gewartet“, sagte Fiva sichtlich begeistert nach der Performance.

Junge „Starmaniacs“ werden zu „Stars“

Dann fanden sich aber doch noch einige „Stars“ – vor allem die besonders jungen „Starmaniacs“ konnten die Jury im ersten Halbfinale überzeugen. Erst sang der 15-jährige David Mannhart „Der Himmel über Wien“ und wollte sich damit vom vielleicht voreilig aufgedrückten Musical-Stempel lossingen. Mit Erfolg: „Du bist so ein geiler Kerl“, so das Urteil von Fiva für den zweiten „Star“-Ticket-Gewinner des Abends.

Die ebenfalls 15-jährige Allegra Tinnefeld wagte sich an den Queen-Song „Somebody to Love“ – die Castingshow-Erfahrung zeigt, dass Queen-Songs freilich eine riskante Wahl sind, die Songs sind schließlich fast jeder und jedem bekannt und von vielen geliebt. Doch: Unabhängig, wie man zu Queen-Interpretationen steht, Allegra traf die richtigen Töne. „Weil vorher die Frage war: Bist du Allegra die Sängerin oder die Schauspielerin? Ich sehe da Allegra die Künstlerin“, so Regen. Nachsatz: „Und an Queen sind schon so viele vor dir gescheitert.“

Nur fünf Ergebnisröhren für elf Kandidaten

Dass am Ende der Performances insgesamt elf Kandidatinnen und Kandidaten mit einem „Weiter“ in die Entscheidung weitergingen, machte die Verlesung der Ergebnisröhren zur Zitterpartie, denn zu diesem Punkt gab es nur noch fünf weitere Plätze in der nächsten Runde. Ungeachtet dessen fing auch diese Entscheidung mit der obligatorischen Frage „Wo soll ich anfangen?“ an.

Mit jeder weiteren Röhre gab es bei den ursprünglichen „Stars“ der Qualifikation ein Aufatmen: Weiter kamen Vanessa Dulhofer ebenso wie Johannes Pietsch, Philip Piller, Anna Heimrath und Julia Wastian. Für sie geht es nun in der Finalrunde weiter.

Gleichzeitig mussten einige, die in der Qualifikation noch überzeugten, diesmal gehen. Für Stephanie Madrian, Adrian Haslwanter, Selina-Maria Edbauer, Noah Küng, Julia Novohradsky, Corinna Koder, Damion Lee und Sebastian Mucha reichte es nicht für die „Starmania“-Endrunde.

Nächstes Halbfinale nach der Osterpause

„Starmania“ bewegt sich nun jedenfalls mit großen Schritten auf die Finalshows zu, zu Ostern gibt es aber erst eine kurze Pause. Am 9. April wird wieder gesungen – um die letzten Plätze für die nächste Runde. Die anderen 16 besten „Starmaniacs“ aus der Qualifikation müssen dann vor der Jury brillieren – nach den großen Auftritten im ersten Halbfinale darf man gespannt sein, was die anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Besten geben werden.

Spätestens jetzt sollten sich auch die ersten „Starmaniacs“ ins Herz des Publikums gesungen haben – denn lange dauert es nicht mehr, bis auch die Zuschauerinnen und Zuschauer in das Geschehen eingreifen können. Ab der achten Sendung – also in der zweiten Show nach dem Halbfinale – ist es so weit, dann darf per Televoting abgestimmt werden. Bis dahin wird das Teilnehmerfeld aber noch weiter schrumpfen, für Spannung ist also auch in den nächsten Shows gesorgt.